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Ist Technologie die Antwort? – So können Konzerne eine Neue Normalität zwischen Menschlichkeit und Messbarkeit gestalten

Ist HRTech die Antwort? – So lautet – zusammengefasst – die zentrale Frage eines bemerkenswerten Beitrags des Business Analysten Den Howlett, der kürzlich erschienen ist. Aufhänger des Textes ist die Entscheidung von Siemens, Home Office als Standard für mehr als die Hälfte aller Mitarbeitenden weltweit zu etablieren und damit die Unternehmenskultur umzukrempeln. Auch andere große Konzerne, wie die Allianz, sind inzwischen mit ähnlichen Ankündigungen nachgezogen.

Der kleine Unterschied: Amerikanische und deutsche Unternehmenskultur

Bei der Diskussion um Home Office geht es nie allein nur um ortsunabhängiges Arbeiten. Die Frage, wie Organisationen nach der Pandemie arbeiten werden, hat weitreichende Folgen – gesamtwirtschaftliche, aber auch im Hinblick auf eine neue Arbeits- und Lebensrealität hunderttausender Mitarbeitender.

Howlett fragt: Wird die Neue Normalität, wie Konzerne sie verlauten lassen, das Leben und die Arbeit vieler Menschen wirklich dauerhaft verbessern? Oder wird sie in zusätzlichen Stress und Arbeitslosigkeit münden?

Diese Frage ist, könnte man etwas überspitzt sagen, “typisch amerikanisch”. Denn der Blick auf New Work und die Transformation der Arbeitswelt im amerikanischen Raum ist ein anderer als hierzulande. Viele digitale Trends, wie sie regelmäßig aus dem Silicon Valley kommen, werden entweder total gehypt oder total verrissen. Ganz oder gar nicht, Daumen hoch oder Daumen runter. Nicht selten folgt auf neue große Trends die große Ernüchterung. Diese grundsätzliche Begeisterungsfähigkeit in der amerikanischen Unternehmenskultur führt aber auch dazu, dass US-Firmen  viel stärker auf “Trial and Error” setzen, also Trends und neue Arbeitsmodelle nicht nur feiern, sondern sie auch relativ schnell umsetzen, selbst auf die Gefahr hin, zu scheitern.

Deutsche Unternehmen dagegen tendieren eher dazu, die Vor- und Nachteile einer Veränderung gründlich gegeneinander abzuwägen, bevor sie sich bewusst dafür entscheiden, Bestehendes zu ändern. Das führt dazu, dass Change-Prozesse oft sehr lange brauchen. Man könnte sagen, amerikanische Organisationen lassen mehr Bauchgefühl und Herzklopfen zu, während deutsche eher klare Kopf-Entscheidungen treffen.

Vor diesem Hintergrund liest sich Howletts Analyse besonders spannend, da sich aus ihr Learnings für beide Kulturen ergeben. In Zukunft, das macht der Beitrag deutlich, werden Organisationen Bauch und Kopf gleichermaßen brachen, nämlich:

  • den Mut, neue Wege zu gehen, auch wenn das Ende nicht zu 100% planbar ist,
  • ein großes Bewusstsein für Sicherheit und Wohlbefinden der Belegschaft und
  • den Blick auf die Zahlen.

New Work muss messbare Erfolge bringen

Insbesondere der letzte Punkt lässt sich auf deutsche und amerikanische Unternehmen gleichermaßen anwenden: In the end it’s all about the money. Nur wenn die Zahlen stimmen, nur wenn die menschenfreundlichen, innovativen, freiheitlichen, agilen Ansätze in Organisationen messbare Ergebnisse für die Produktivität und das Unternehmensergebnis bringen, werden sie Bestand haben.

Als Gradmesser für die erfolgreiche Umsetzung neuer digitaler Arbeitsmethoden sieht Howlett daher in erster Linie die Finanzbranche, aber auch Finanzabteilungen in Unternehmen. Wenn diese es schaffen, ihre Transformation gewinnbringend zu vollziehen, können andere ruhigen Gewissens nachziehen.

Neue Aufgaben und Skills für Mitarbeitende

Digitalisierung mit dem Fokus auf Effizienz und Gewinnsteigerung bedeutet aber im Zweifel auch, dass bestimmte menschliche Tätigkeiten überflüssig werden. Howlett macht in dem Zusammenhang deutlich, wie wichtig “Re-Skilling” und “Up-Skilling” in Transformationsprozessen sind, wenn Organisationen nicht einfach Stellen wegautomatisieren wollen (mit negativen Folgen für die Gesamtwirtschaft) , sondern darauf Wert legen, sich mit ihren Mitarbeitenden weiter zu entwickeln und nachhaltig zu transformieren. Und hier kommt unsere Tandemploy-SaaS ins Spiel. Howlett sieht mit ihr die drei eingangs genannten essentiellen Wirkungsbereiche abgedeckt:

  1. Mut: Die SaaS ermöglicht Organisationen, niedrigschwellig neue Arbeitsmodelle zu testen, sie gleichermaßen bottom-up und top-down zu implementieren und damit eine breite Akzeptanz im Unternehmen zu schaffen.
  2. Sicherheit und Wellbeing: Die Software fördert Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden der Belegschaft, da sie Organisationsbedarfe und Mitarbeiterwünsche konsequent zusammen denkt.
  3. Messbare Effizienz: Sie zielt auf eine Produktivitätssteigerung ab, indem Skills und Aufgaben passgenau für aktuelle Herausforderungen und Bedarfe zusammengebracht werden.

Mensch und Technologie: Die Leistung muss stimmen

Change, so das Fazit von Howlett, ist unvermeidbar. Technologie, das macht er am Beispiel der Tandemploy-Software deutlich, liefert einen wichtigen Teil der Antwort, wie eine Neue Normalität aussehen und umgesetzt werden kann. Sie unterstützt Unternehmen darin, ihr Verständnis von Arbeit zu überdenken und anzupassen, die Menschen wieder stärker mit ihrer Arbeit zu verbinden und sie (endlich) wieder wie Menschen, statt nur wie “humane Ressourcen”, zu behandeln. Klar ist aber auch: Ein New Normal kommt nicht ohne Zahlen aus. Am Ende müssen sich alle an ihren Leistungen messen lassen – ob Mensch oder Technologie. Unternehmen wie Siemens haben nun die Chance zu zeigen, dass die Rechnung aufgeht.

2 replies on “Ist Technologie die Antwort? – So können Konzerne eine Neue Normalität zwischen Menschlichkeit und Messbarkeit gestalten”

Technologie ist auf jeden fall die Antwort. Heute und auch in Zukunft. Automotive Engineering ist ebenfalls ein zukunftsweisender Bereich. Ich arbeite schon seid einigen Jahren in dieser Branche und kann dies nur jedem ans Herz legen der sich auch beruflich verändern möchte. Wer sich konkret dafür interessiert, sollte sich hier mal schlau machen https://technica-engineering.de

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